Aufenthaltssituation im Moorpadd endlich verbessern!
Dr. Matthias Bollmeyer hat als Vorsitzender der jeverschen CDU-Stadtratsfraktion inzwischen beantragt, dass die Ruhebank im Moorpadd zwischen Moorweg und Heinrich-Schütte-Straße ENDLICH ausgetauscht und durch ein neues Modell ersetzt wird. Der gesamte Aufenthaltsplatz soll freigeschnitten, von Müll befreit und dauerhaft benutzbar gehalten werden.
„Bereits vor ungefähr drei Jahren (!!) hatten anwohnende Kinder eine Unterschriftensammlung in ihrer Nachbarschaft gestartet, um auf die marode Aufenthaltssituation im Moorpadd hinzuweisen“, berichtet Bollmeyer zum Ausgangspunkt dieses Antrags und ergänzt: „Diese Unterschriftensammlung wurde der Verwaltung in der offenen Bürgermeistersprechstunde übergeben. Den Kindern wurde dabei vom Bürgermeister signalisiert, dass die Stadt Jever sich der Situation annehmen und diese verbessern wird.“
Die marode Ruhebank im Moorpadd muss endlich durch ein modernes Modell ausgetauscht und die ganze Aufenthaltssituation wieder hergestellt werden. Dr. Matthias Bollmeyer hat sich seither regelmäßig in Ausschüssen nach dem Sachstand erkundigt, was auch mit Antworten verschiedentlich in Protokollen dokumentiert ist, so beispielsweise im April 2024, als die Verwaltung eine Lieferzeit von sieben Monaten mitteilte und zuvor wenigstens die defekten Latten ausgetauscht und die Bank gereinigt werden sollte. Im Januar 2026 wurde Bollmeyer im Ausschuss mitgeteilt, dass die Bank im April 2026 ersetzt werden soll – doch nichts ist seither geschehen. Die CDU teilt mir, dass auch einige weitere persönliche Nachfragen der CDU bei Bürgermeister und Bauamt ergebnislos blieben. Bollmeyer meint: „Das neue Leitbild der Stadt Jever, das demnächst in den Gremien diskutiert und beschlossen werden soll, macht auch wortreiche Aussagen zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen sowie zur Bürgerbeteiligung im Allgemeinen.“ Die Stadt Jever müsse sich in diesem Zusammenhang fragen, wie man Bürgerinnen und Bürger sowie Kinder und Jugendliche im Speziellen in Sachen Beteiligung noch besser verprellen könne, als wenn sie selbst so triviale Wünsche wie die Verbesserung der Aufenthaltssituation im Moorpadd trotz zahlreicher Nachfragen über mehrere Jahre nicht umgesetzt bekäme. „An dieser Stelle wurde – auch wenn es sich scheinbar nur um einen ganz kleinen Aspekt in unserer Stadt handelt – bei den engagierten Personen viel Vertrauen in die Verwaltung verspielt“, fasst Dr. Matthias Bollmeyer resümierend zusammen und bedauert diese Entwicklung.